Skateboard
Schaut man sich dieses Sportgerät an, ist es nichts weiter als ein in Form gebrachtes Holzbrett mit vier Rädern.
Das Skateboard ist allerdings mehr als nur ein cooles Fortbewegungsmittel für die Jugend zum Zeitvertreib.
Viele Boarder verstehen ihren Sport als künstlerischen Ausdruck und sogar als politische Aussage.
Den Erfolg, den das Skateboard seit vielen Jahren ungebrochen für sich behaupten kann, ist nicht auf den Ursprung des Boards zurückzuführen.
Ein Erfinder für das angesagte Sportgerät ist nicht bekannt auch die Entstehungsgeschichte ist bisher umstritten und viel diskutiert.
In den Vereinigten Staaten waren in den 40er und 50er Jahren sogenannte Seifenkistenrennen sehr beliebt.
Die Seifenkisten der damaligen Zeit wurden oft ohne Karosserie gebaut. Die Seifenkiste bestand also lediglich einem Brett und vier Rädern, ähnlich einem Skateboard.
In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatte das Surfen einen enormen Zuspruch bei jungen Leuten. Das Skateboard geriet in diesem Zuge auf die Straße des Erfolges.
In der damaligen Zeit wurde es auch als "Asphaltsurfen" bezeichnet.
Seit den Anfängen bis in die heutige Zeit hat das Skateboarden eine enorme Entwicklung durchlebt.
In der heutigen Zeit reicht die Bandbreite vom witzigen Hobby bis zum knallharten Profisport, trotzdem hat das Skateboarden nichts von seiner Ungezwungenheit verloren.
Die Ursache dafür könnte man damit erklären, dass es für das Skateboarden keine übergeordnete Sportvereinigung gibt und somit kein kompliziertes und unflexibles Regelwerk den Spaß einschränkt.
In der Jugendszene hat sich das Skateboarden als gewaltloses Kräftemessen etabliert.
Die Jugendlichen können zugleich ihre Kreativität ausprobieren und entfalten.
Jeder Skateboarder versucht oft mit selbst erdachten Tricks und Kunststücken einen eigenen Stil darzubieten.
Die Kunststücke werden in der Regel in einer dynamischen Choreographie zusammengefasst.
Die Parallelen zum Ausdruckstanz sind verblüffend und zeigen die Vielschichtigkeit der Skater-Szene.